Bootsschützen WK 2008 am Genfersee

Der Genfersee: Ideal für Landschaftsbilder

Beim ersten Besuch im Hafen von Le Bouvert hat sich gezeigt, dass die Region um den Genfersee einige schöne Bildmotive bereit hält.

Während dem WK sind so einige Bilder auf und neben dem Genfersse entstanden.

Eine Übung mit anschliessendem Einsatz

Teil der Übung war die Talfahrt von Bex nach Bouveret. Die Überfahrt aus der Rohnemündung in den Hafen Bouveret bildete das letzte Stück.

Nach der Einfahrt in den Hafen wollten wir unsere Schiffe auswassern. Wir warteten aber eine ganze Weile, da im Hafen emsiges Treiben herrschte.

Am Morgen beteiligte sich die Seepolizei an einem Teil der Übung, doch dass dann auch noch die Feuerwehr hinzukam war sehr erstaunlich.

Wir haben sogleich dafür gesorgt, dass die Ölsperre unbeschadet aus dem Hafen schwimmt.

Als diese dann ausserhalb des Hafens war, wurden wir zu zweit auf ein motorisiertes Übersetzboot abkommandiert. Erst einige hundert Meter vom Hafen entfernt zeigte sich der Grund für das Aufgebot: Ein Dieselteppich, der vom Ufer weg trieb.

Nach einigen Botenfahrten war unser Einsatz im Übersetzer vorüber und wir belegten das Schiff wieder.

Das Heizöl wurde den Bach heruntergespült, genau aus der Richtung unserer Unterkunft. Die genaue Quelle war aber vorerst nicht bekannt.

Vorübergehend wurde um die Anlegestelle bei der Bachmündung eine der Sperren festgemacht, damit kein Heizöl mehr in den See gelangen konnte.

Wetterglück und ein kleines Schiff

Nach einigen Tagen durchzogenen Wetters zeigte sich die Sonne Mitte der zweiten Woche von ihrer besten Seite.

Wir genossen das Wetter, übten Manöver und unser Patrouillenboot zog seine Spuren durch den See...

Ebenfalls erfreut vom guten Wetter steuerte dieser Modellbauer sein ferngesteuertes Segelschiff über den See.

Die Bilder sind von unserem Schiff aus entstanden. Es hätte mich interessiert, ob das Schiff tatsächlich in der Lage ist, angetrieben durch den Wind und ohne Motor zu segeln.

Ausflugstag: Stadtführung durch Sion und Ausflug zum unterirdischen See

Wie in jedem bisherigen WK stand auch dieses Mal ein Ausflugstag auf dem Programm. Den Morgen dieses Tages verbrachten wir in Sion, wo wir fachkundig durch die Stadt geführt wurden.

Während der Führung legten wir einen Halt auf einem Aussichtspunkt ein. Offensichtlich haben wir da jemanden etwas gestört... :-)

Den Nachmittag verbrachten wir an einem kleinen, idyllischen See. Die Ruhe war herrlich, bis die Hamburgertaufe begann. Leider scheint diese unnötige Tradition nie aufzuhören...

Ich war froh darüber, dass wir später - während der Taufe - den unterirdischen See von St.Léonard besuchen konnten.

Fazit: Drei Wochen wenig zu tun und viel frische Luft

Militär in der heutigen Form ist aus meiner Sicht wenig sinnvoll. Entsprechend freue ich mich darüber, dass ich drei Wochen im Jahr Teile der Schweiz entdecken kann und ausserhalb des Gewohnten auf andere Gedanken komme.

Auf der letzten vierstündigen Heimfahrt habe ich - bei strahlend schönem Wetter - folgende Aufnahmen geschossen: